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Interne*r Jurist*in (m/w/d)

zum 1. Januar 2021 in Berlin 

Hass im Netz ist eine neue gesellschaftliche Herausforderung. Menschen, die digitalen Massenhass erleben, stehen bisher sehr allein da. Meist sind sowohl das persönliche Umfeld als auch die Behörden überfordert, wenn Menschen im Internet massiv angegriffen werden. Das wollen wir ändern – am liebsten mit Dir an unserer Seite.  

Was HateAid tut 

Als erste Anlaufstelle unterstützt HateAid seit 2018 Betroffene von digitalem Hass.  In der Betroffenenberatung entlasten und stärken wir Angegriffene von digitaler Gewalt emotional, sicherheitstechnisch und kommunikativ. Zudem ermöglicht HateAid den Betroffenen eine schnelle und effiziente rechtliche Durchsetzung, indem wir ihnen kostenfrei anwaltliche Unterstützung zur Seite stellen und dabei unterstützen, die Täter*innen zur Verantwortung zu ziehen. Bei Volksverhetzung werden wir strafrechtlich aktiv. Darüber hinaus sensibilisiert HateAid über Kampagnen, Kooperationen und Advocacy Arbeit Politik, Strafverfolgungsbehörden, Plattformen sowie die breite Öffentlichkeit für das Phänomen der digitalen Gewalt.  

Deine zukünftigen Aufgaben 

  • Weiterentwicklung der Strategie zur rechtlichen Durchsetzung der Fälle unserer Klient*innen in direkter Zusammenarbeit mit HateAids Head of Legal.  
  • Budgetplanung und Risikoeinschätzung für die Prozesskostenfinanzierung. 
  • Allgemeine Aufklärung über juristische Möglichkeiten (interne Schulungen für die Betroffenenberatung). 
  • Juristische Beurteilung von Vorfällen digitaler Gewalt und Einschätzung von Handlungsoptionen. 
  • Konzeption der Zusammenarbeit und Aufbau von Kooperationen mit spezialisierten Kanzleien, Staatsanwaltschaften, LKAs und Justizministerien. 
  • Inhaltliche Konzeption von Symposien, Fachtagungen und anderen Veranstaltungen. 
  • Erarbeitung von Fachtexten und politischen Forderungen (Policy Papers). 
  • Prüfung interner Rechtsangelegenheiten. 

Dein Profil 

  • Du verfügst über Erstes und Zweites Juristisches Staatsexamen.   
  • Du hast mindestens 2 Jahre Berufserfahrung als Volljurist*in (bevorzugt).  
  • Du hast eine schnelle Auffassungsgabe und kannst Dich rasch in neue Inhalte und Strukturen einarbeiten. 
  • Du hast ein hohes Komfortlevel mit modernen Technologien (Officeprogramme, Webrecherche, Datenbank- und Projektmanagement-Tools) und einen souveränen Umgang mit sozialen Medien. 
  • Du arbeitest eigenverantwortlich, zielorientiert und triffst gern Entscheidungen. 
  • Du verfügst über Kommunikationsstärke, Reflexions- und Teamfähigkeit. 
  • In zeitlich und psychologisch fordernden Situationen bewahrst Du den Überblick.  
  • Du sprichst und schreibst fließend Deutsch und Englisch (bevorzugt). 
  • Du bist ein politisch denkender Mensch und willst Dich gegen Hassrede engagieren.  

Unser Angebot 

  • Eine spannende Aufgabe und die Möglichkeit, deine Ideen in einer jungen, dynamischen Organisation zu verwirklichen.  
  • Betreuung und Expertise durch motivierte Kolleg*innen, die sich bereits seit einiger Zeit gegen Hatespeech engagieren.   
  • Teilnahme an Fortbildungen, Teamsitzungen und Supervisionen.  
  • Eine unbefristete Stelle mit vorerst 30h/W.   
  • Eine Vergütung angelehnt an TvöD Bund E14(2). 
  • Flexible Arbeitszeiten mit gelegentlichem Homeoffice.  

Wir freuen uns besonders über Bewerber*innen, die die Diversität unseres Teams bereichern und vielfältige Erfahrungshintergründe repräsentieren.  

Bitte sende uns Deine Bewerbung bis zum 08. Dezember über diesen Link. Wir behalten uns vor, schon vor Ablauf der Frist Bewerbungsgespräche zu führen. Wir benötigen Dein Anschreiben inklusive Gehaltswunsch, einen aussagekräftigen Lebenslauf ohne Foto und Deine Zeugnisse. Mehr Informationen findest Du unter www.hateaid.org. Bei Fragen stehen wir Dir unter jobs@hateaid.org Rede und Antwort.  

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