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Projektleitung Hatespeech (m/w/d)

zum 1. September 2021 in Berlin  

Hass im Netz ist eine neue gesellschaftliche Herausforderung. Menschen, die digitalen Massenhass erleben, stehen bisher sehr allein da. Meist sind sowohl das persönliche Umfeld als auch die Behörden überfordert, wenn Menschen im Internet massiv angegriffen werden. Das wollen wir ändern – am liebsten mit Dir an unserer Seite.  

Was HateAid tut 

Als erste Anlaufstelle unterstützt HateAid seit 2018 Betroffene von digitalem Hass. Wir vermitteln an spezialisierte Beratungsstellen, bieten Informationen zum Umgang mit Hassrede, leisten aktiv Aufklärungsarbeit sowie individuelle Beratung. HateAid steht Angegriffenen vor allem beim Krisenmanagement, in Fragen des Selbstschutzes, der informationellen Selbstbestimmung und der rechtlichen Abwehr von Hassangriffen zur Seite. Wir bieten eine emotional-stabilisierende Erstberatung sowie Sicherheits- und Kommunikationsberatung an. Zudem unterstützen wir Betroffene als Prozesskostenfinanzierer bei der rechtlichen Durchsetzung ihrer Ansprüche. 

Deine zukünftigen Aufgaben 

  • Als Projektleiter*in bist du verantwortlich für alle Prozesse der Projektdurchführung bis zum Projektabschluss. 
  • Du bist für den Projektablauf zuständig, für die Dokumentation und Protokollierung der Projektumsetzung und für die Präsentation des Projektfortgangs vor Entscheidungsträgern. 
  • Du berichtest an die Teamleitung und unterstützt sie in inhaltlichen, organisatorischen und kaufmännischen Belangen in Zusammenhang mit der Projektbearbeitung. 
  • Du nimmst an Fortbildungen, Teamsitzungen und Supervisionen teil. 

Dein Profil 

  • Du hast eine abgeschlossene Hochschul-/Fachhochschulausbildung in Betriebswirtschaft-, Sozial-, Erziehungswissenschaften oder einen vergleichbaren Abschluss. 
  • Du hast Know-how und praktische Erfahrung im Projektmanagement und agilen Methoden (Scrum, Kanban, OKR etc.). 
  • Du hast ein hohes Komfortlevel mit modernen Technologien (Datenbank- und Projektmanagement, Kommunikationstools, Officeprogramme, Webrecherche) und einen souveränen Umgang mit sozialen Medien. 
  • Du hast Dich idealerweise schon mit digitaler Gewalt beschäftigt. 
  • Du verfügst über Grundkenntnisse in der Erhebung und Auswertung empirischer Daten. 
  • Du besitzt Kenntnisse über die Gamingszene, deren Herausforderungen und Besonderheiten.   
  • Du hast bereits Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. 
  • In zeitlich und psychologisch fordernden Situationen bewahrst Du den Überblick. 
  • Du besitzt Organisationstalent und arbeitest eigenständig und strukturiert. 
  • Du verfügst über Kommunikations-, Reflexions- und Teamfähigkeit. 
  • Du sprichst und schreibst fließend Deutsch und Englisch. 
  • Du bist ein politisch denkender Mensch und willst Dich gegen Hassrede engagieren. 

Unser Angebot 

  • Eine spannende Aufgabe und die Möglichkeit, durch Dein Engagement eine neue Organisation maßgeblich mitzugestalten. 
  • Betreuung und Expertise durch Kolleginnen und Kollegen, die sich bereits seit einiger Zeit gegen Hate Speech engagieren und durch etablierte gemeinnützige Organisationen. 
  • Flexible Arbeitszeiten mit gelegentlichem Homeoffice. 
  • Einen Job in einem motivierten und dynamischen Team und eine gelebte Team- und Feedbackkultur. 
  • Eine Vergütung angelehnt an TVÖD E 12. 
  • Die Stelle ist voraussichtlich befristet bis Dezember 2022. 

Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von trans* Personen, inter* Personen, Menschen mit Behinderung und/oder mit Migrationsgeschichte. 

Bitte sende uns Deine Bewerbung bis zum 30. Juni über diesen Link. Wir benötigen Dein Anschreiben, einen aussagekräftigen Lebenslauf ohne Foto und Deine Zeugnisse. Mehr Informationen findest Du unter www.hateaid.org. Bei Fragen stehen wir Dir unter bewerbung@hateaid.de Rede und Antwort. 

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