Du bist von digitaler Gewalt betroffen? 

Wir sind für dich da!

Schreibe eine E-Mail an:

beratung@hateaid.org 

Rufe uns in den Sprechzeiten an:

030 / 252 088 38

Mo 10 – 13 Uhr | Di 15 – 18 Uhr | Do 16 – 19 Uhr

Chatte mit uns:* Mi 15 – 18 Uhr | Fr 11 – 14 Uhr

*Bitte akzeptiere die Cookies, um mit uns zu chatten.

Melde Hass über unser Formular:

Zum Meldeformular 

Dickpic erhalten?

Erstatte direkt eine Anzeige! 

 



Helft mir!

Politisch aktive Frauen vor Hass und Hetze schützen

Ob Bundestagsabgeordnete, Klimaaktivistin oder Kommunalpolitikerin: Immer mehr Frauen in der Politik berichten von der zunehmenden Gewalt im Internet gegen sie. Jede zehnte Abgeordnete des Bundestags denkt deswegen über den Ausstieg aus der Politik nach. (Quelle: Report München 2019)

Der zunehmenden digitalen Gewalt gegen politisch aktive Frauen setzen die Alfred Landecker Foundation und HateAid das Projekt „Close the gap: Securing women’s voices in politics“ entgegen.

Das Ziel: Frauen in der Politik vor sexistischen Beleidigungen, Vergewaltigungsdrohungen und anderen Formen digitaler Gewalt schützen. Damit sollen die Rahmenbedingungen für (angehende) Politikerinnen verbessert werden, damit der Hass Frauen nicht mehr aus der Politik verdrängt.

Das haben wir vor

Wie wir Frauen in der Politik unterstützen

  • Daten generieren: Mit unseren Forschungspartnern Technische Universität München und der Blavatnik School of Government an der Universität Oxford schaffen wir neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Bereich digitale Gewalt gegen Frauen.
  • Frauen fördern: Wir unterstützen und stärken (angehende) Politikerinnen mit einem Empowerment-Programm.
  • Mehr Aufmerksamkeit: Mit Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit klären wir über digitale Gewalt gegen politisch engagierte Frauen auf.
  • Politik bewegen: Wir fordern bundesweit und auf EU-Ebene Verbesserungen in Gesetzgebung, Strafverfolgung, bei den Plattformen und in der Zivilgesellschaft zum Schutz von Frauen in der Politik ein.

2024 werden wir mit einer wissenschaftlichen Erhebung politisch aktive Frauen in Deutschland und Österreich zu ihren Erfahrungen mit digitaler Gewalt befragen.

Damit wollen wir neue Erkenntnisse darüber gewinnen, wie der Hass Politikerinnen in ihrer Arbeit und in ihrem Privatleben beeinflusst. Mit diesem Wissen entwickeln wir unser Empowerment-Programm für politisch aktive Frauen und leiten politische Forderungen ab.

Im Europäischen Parlament und an vielen anderen Orten werden wir neue Bündnisse mit Politiker*innen schmieden, um Veränderung anzustoßen.

Zahlen und Statistiken

Wie Frauen in der Politik angefeindet werden

47

der Bürgermeisterinnen, die Anfeindungen gegen sich oder die eigene Familie erlebt haben, denken darüber nach, sich aus der Politik zurückzuziehen.

Quelle: Körber-Stiftung 2021

64

der weiblichen Bundestagsabgeordneten erhielten bereits (online) Hassnachrichten.

Quelle: Spiegel 2021

21

der weiblichen Abgeordneten des Europäischen Parlaments wurden schon mit Vergewaltigungsdrohungen angefeindet.

Quelle: TUM 2023

Anfeindungen im Netz sind für politisch aktive Frauen zur traurigen Normalität geworden. Dazu gehören erniedrigende Äußerungen über das Aussehen, Vergewaltigungsdrohungen und frauenfeindliche Kommentare, die Politikerinnen in die Küche oder andere überholte Rollenbilder verweisen wollen.

Antifeminist*innen und andere Menschenfeinde wollen mit digitaler Gewalt Frauen in entscheidenden Positionen gezielt einschüchtern.

Folgen für unsere Gesellschaft

Eine Bedrohung für unsere Demokratie

Der Hass hat ernsthafte Folgen. Aus Angst um die eigene Sicherheit oder die der Familie nehmen sich viele politisch Engagierte zurück. Das kann bedeuten, dass sich Politikerinnen zu bestimmten politischen Themen nicht mehr äußern. Oder auch, dass sich Politikerinnen und Aktivistinnen komplett aus der Öffentlichkeit zurückziehen.

Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin HateAid

Foto: HateAid

„Der Schutz von Frauen in der Politik ist entscheidend für unsere Demokratie. Denn digitale Gewalt bedroht nicht nur die Sicherheit der betroffenen Frauen und ihrer Familien, sondern untergräbt auch das fundamentale Recht, sich frei und ohne Furcht politisch engagieren zu können.

Indem wir uns für den Schutz vor Anfeindungen im Netz einsetzen, fördern wir eine starke Demokratie und eine gerechtere Gesellschaft für alle.“

Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin bei HateAid

Unsere Demokratie funktioniert nur dann gut, wenn alle am öffentlichen Diskurs teilnehmen und sich dabei sicher fühlen können. Dazu wollen wir mit „Close the gap: Securing women’s voices in politics“ beitragen.

Logo der Alfred Landecker Foundation

Alfred Landecker Foundation

Unser Engagement für weniger Hass und Hetze gegen Politikerinnen wird durch die finanzielle Unterstützung der Alfred Landecker Foundation verwirklicht.

Wir unterstützen dich

Du bist von digitaler Gewalt betroffen?

Wende dich an unsere Betroffenenberatung.

Bleib engagiert und auf dem Laufenden mit dem HateAid Newsletter!

Du erhältst alle zwei bis vier Wochen Neuigkeiten rund um unsere Arbeit und erfährst, wie du die Online-Welt ein kleines Stückchen besser machen kannst.



    Bitte fülle noch das Captcha aus*

    Mehr Infos in unserer Datenschutzerklärung. *