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Stoppt den Frauenhass im Internet! 

In diesem Herbst berät das Europäische Parlament über ein neues EU-Gesetz gegen geschlechtsspezifische Gewalt, die „Richtlinie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“. Die EU hat damit jetzt die Chance, all die sexistischen Angriffe und Demütigungen gegen Frauen zu stoppen.

HateAid ruft alle Abgeordneten des Europäischen Parlaments dazu auf, sich im Rahmen der neuen EU-Richtlinie für zügige Verhandlungen und wirksame Maßnahmen einzusetzen.

Täglich werden Frauen & Mädchen in den sozialen Medien sexualisiert, beleidigt und bedroht

58

% der weiblichen Abgeordneten in Europa waren bereits Ziel von sexistischen Angriffen in den sozialen Medien.

11

% der Frauen in Deutschland litten schon einmal unter der unerlaubten Verbreitung ihrer Wohnadresse oder anderer privater Daten.

52

% der Frauen in der EU äußern aus Angst vor Hass ihre Meinung seltener im Internet.

Die Folgen für Betroffene von digitaler Gewalt sind dramatisch: Um sich zu schützen, ziehen sich Betroffene häufig aus der öffentlichen Debatte in den sozialen Medien zurück. Sie wechseln zu ihrer eigenen Sicherheit ihren Wohnsitz oder verlieren ihren Arbeitsplatz. Betroffene leiden oft unter Schlaflosigkeit, Panikattacken und anderen psychischen Folgen, in extremen Fällen sogar bis hin zum Suizid.

Wir haben den Hass & die Gewalt gegen Frauen satt! Jetzt ist es an der Zeit, dass die EU aktiv wird!

Unsere Forderungen

Wir fordern von der EU:

Keine Schlupflöcher! Alle Formen der digitalen Gewalt gegen Frauen müssen EU-weit unter Strafe gestellt werden. Dies gilt insbesondere für bildbasierte sexuelle Gewalt und Doxxing, die unerlaubte Verbreitung von privaten Daten.

Die Sicherheit von Frauen ist im öffentlichen Interesse! Die EU muss anerkennen: Die Verfolgung von Gewalt gegen Frauen, einschließlich digitaler Gewalt, ist von öffentlichem Interesse. Viele zu viele Fälle werden eingestellt, weil behauptet wird, dass die Gewalt ein individuelles Problem sei.

Betroffene von digitaler Gewalt unterstützen! Gefühle der Hilflosigkeit, aufwendige Sicherheitsvorkehrungen, emotionales und körperliches Unwohlsein: Betroffene dürfen mit den verheerenden Folgen digitaler Gewalt nicht allein gelassen werden. Die EU muss die Einrichtung von Anlaufstellen für Betroffene unterstützen und die Finanzierung von Beratungsstellen sicherstellen.

Gerechtigkeit für Frauen! Die EU muss für eine gute Ausbildung und Schulung der Strafverfolgungsbehörden sorgen, damit sie digitale Gewalt gegen Frauen besser erkennen und gendersensible Polizeiarbeit garantieren können.

Postkarten mit verpixelten Nacktbildern von Frauen auf einem Steinboden.
Foto: Selene Magnolia

Frauenhasser rufen in Foren und anderen Social-Media-Plattformen zu Hassattacken auf.

Rechtsradikale veröffentlichen gezielt Privatadressen von Frauen und stiften dazu an, Angriffe zu organisieren.

Nacktbilder werden heimlich aufgenommen oder manipuliert und gezielt im Internet verbreitet.

Das Ziel: Frauen zum Schweigen zu bringen, indem sie zermürbt und aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden. Wenn Frauen und Mädchen versuchen, gegen Täter*innen vorzugehen, scheitern sie oft. Das liegt unter anderem daran, dass in der EU nicht alle Formen von Gewalt, wie zum Beispiel Doxxing oder bildbasierte sexuelle Gewalt, unter Strafe gestellt sind. Strafanzeigen bei der Polizei werden häufig abgewiesen.

HateAid-Magazin

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