Sie haben Rechte.

HateAid finanziert einen Anwalt für Sie.

Strafverfolgungsbehörden wie Polizei und Staatsanwaltschaften sind bei Gewalt im Internet überfordert oder nehmen das Thema nicht ernst genug. Betroffene werden bei der Polizei abgewiesen, Verfahren ohne Konsequenzen für die Täter*innen eingestellt. Das Fatale daran: Die meisten Täter*innen werden nicht zur Rechenschaft gezogen und nehmen das Netz als rechtsfreien Raum wahr. Und für Sie als Angegriffene*r bleibt ein Gefühl der Ohnmacht zurück.

 

Auch hier möchte HateAid ansetzen: Beim Tatbestand der Volksverhetzung werden wir strafrechtlich aktiv. Gegen Beleidigungen, Bedrohungen oder Verleumdungen können Sie auf dem zivilrechtlichen Weg vorgehen. Falls Sie sich für eine solche Zivilklage entscheiden, übernehmen wir in geeigneten Fällen die Kosten für eine anwaltliche Beratung und Vertretung sowie die Kosten des Gerichtsverfahrens. Kanzleien, mit denen wir dabei regelmäßig zusammenarbeiten, sind die Media Kanzlei Frankfurt, Höch Rechtsanwälte und JunIT. Mit weiteren Kanzleien sind wir derzeit im Kontakt. Wir lassen Ihren Fall prüfen und finanzieren in geeigneten Fällen die Klage über unseren Prozessfinanzierungsfonds. Ist die Durchsetzung erfolgreich und die Täter*innen werden zur Kasse gebeten, fließt das Schmerzensgeld in einem solidarischen Prinzip an HateAid, um weitere Klagen zu finanzieren.

 

Wir wollen, dass Konsequenzen für Gewalt im Internet nicht vom Einkommen derjenigen abhängig sind, die angegriffen werden. Gerade auch, weil diese Gewalt in vielen Fällen bereits marginalisierte und diskriminierte Bevölkerungsgruppen trifft. Unser Angebot ist deswegen kostenlos und ohne Ansehen der Person, ihrer Meinung oder ihres politischen Hintergrundes. Ausgeschlossen von unserem Angebot sind Personen, die selbst Hass im Netz verbreiten.

Werden Sie aktiv gegen digitalen Hass!

Unterstützen Sie uns – jede Spende hilft Betroffenen

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