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Prozesskosten­­finanzierung.
Wir helfen dir, Recht zu bekommen

Prozesskostenfinanzierung Illustration Personen mit Paragraph

Wir wollen, dass Gerechtigkeit nicht vom Geldbeutel abhängt. Deswegen gibt es die HateAid Prozesskostenfinanzierung. Wenn du mit unserer Unterstützung rechtlich aktiv werden möchtest, nimm gerne Kontakt zu uns auf:

Kostenübernahme bei Zivilklagen

Gegen Beleidigungen, Bedrohungen oder Verleumdungen sowie andere Formen digitaler Gewalt kannst du auf dem zivilrechtlichen Weg vorgehen. Falls du dich für eine Zivilklage entscheidest, übernehmen wir in geeigneten Fällen die Kosten für eine anwaltliche Beratung und Vertretung sowie die Kosten des Gerichtsverfahrens.  

Hierfür arbeiten wir mit spezialisierten Kanzleien zusammen. Wir lassen deinen Fall prüfen und finanzieren in geeigneten Fällen die Klage über unseren Prozessfinanzierungsfonds. Ist die Durchsetzung erfolgreich und die Täter*innen werden zur Kasse gebeten, fließt die Geldentschädigung zurück an HateAid, um Klagen für andere Betroffene zu finanzieren. Wer gegen seine Hater*innen vorgeht, hilft also nicht nur sich selbst, sondern auch anderen dabei, sich zu wehren. Das ist Solidarität.  

Wie der zivilrechtliche Weg aussehen könnte, liest du in unserem Magazin. Typische Fälle digitaler Gewalt für Zivilklagen sind Straftaten gegen die Ehre. Im Video siehst du, welche das sind.

Prozesskosten­­finanzierung für alle

Bild: shurkin_son auf Adobe Stock

Wir wollen, dass es nicht vom Einkommen der Betroffenen abhängt, ob sie sich juristisch gegen die Täter*innen zur Wehr setzen können. Gerade auch, weil in vielen Fällen marginalisierte und bereits diskriminierte Bevölkerungsgruppen betroffen sind. Unser Angebot ist deswegen kostenlos und ohne Ansehen der Person, ihrer Meinung oder ihres politischen Hintergrundes. Ausgeschlossen von unserem Angebot sind Personen, die selbst Hass im Netz verbreiten.

Strafrechtliche Verfahren

Wir unterstützen dich gerne auf dem Weg zum strafrechtlichen Verfahren. Zum Beispiel bei einer Volksverhetzung. Strafrechtliche Prozesse werden allerdings nicht von den Betroffenen gegen die Täter*innen, sondern vom Staat geführt. Das bedeutet, auf die Betroffenen kommen keine Kosten zu. Sie erhalten allerdings im Erfolgsfall auch keine Geldentschädigung. 

Du hast noch Fragen? Dann schau mal in unseren FAQs vorbei. Bei weiteren Fragen zur HateAid Prozesskostenfinanzierung schreib uns gerne an beratung@hateaid.org. Wenn du eine verschlüsselte E-Mail schicken möchtest, findest du hier unseren Public Key.

Du weißt noch nicht, ob Rechtsdurchsetzung dein Weg ist, wurdest aber digital angegriffen? Dann melde dich bei unserer Betroffenenberatung.

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