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Mit Recht gegen Hass. Wir sind an deiner Seite

HateAid bietet Betroffenen digitaler Gewalt ein kostenloses Beratungsangebot und Prozesskostenfinanzierung. Menschen, die online Hass und Hetze erleben, die beleidigt, verleumdet oder bedroht werden, können sich an uns wenden. Wir helfen allen, die selbst keinen Hass verbreiten – unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Religion, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, politischer Meinung und körperlicher Versehrtheit.

Unsere Geschichte

Am Anfang waren wir selbst betroffen. Zumindest einige von uns. Welche Folgen es haben kann, im Internet politisch und gesellschaftlich Stellung zu beziehen, mussten unsere Gründungsmitglieder von  Fearless Democracy e.V. am eigenen Leib erfahren. Danach war klar: Sie wollten Menschen in solchen Extremsituationen künftig beistehen und ihre eigenen Erfahrungen weitergeben. Gleichgesinnte fanden sie in der  Bürgerbewegung Campact e. V. Campact hatte schon erfolgreich politische Kampagnen gegen HateSpeech geführt. Ihr Ziel: Die politischen Rahmenbedingungen dauerhaft so zu verändern, dass das Netz zu einem freien und demokratischen Raum ohne Gewalt werden kann.  

Gemeinsam gründeten Fearless Democracy und Campact 2018 mit Anna-Lena von Hodenberg als Gründungsgeschäftsführerin die  HateAid gGmbH als erstes Beratungsangebot für Betroffene von digitaler Gewalt. Anna-Lena arbeitete zuvor u. a. als Fernsehjournalistin und setzte sich bei Campact als Campaignerin gegen Hatespeech ein. Dass ein Angebot wie unseres lange nötig war, zeigt sich nicht nur am schnell wachsenden Klient*innenstamm, sondern auch an unserem Team: Neben Rechtsanwältin Josephine Ballon, die HateAids juristische Stimme nach außen ist, arbeiten wir mittlerweile mit insgesamt 21 engagierten  Kolleg*innen daran, das Internet zu einem besseren Ort für alle zu machen. Campact e. V. und Fearless Democracy e. V. begleiten uns auf diesem Weg als Gesellschafter*innen. 

Wir stärken Demokratie und Meinungsvielfalt

Digitale Gewalt trifft nicht jeden einzelnen, aber uns alle. Denn wenn einzelne Menschen nicht mehr ihre Meinung sagen können, trifft das die ganze Gesellschaft: Eine gesunde Demokratie funktioniert nur, wenn sich alle im Netz sicher fühlen, am öffentlichen Diskurs teilzunehmen. 

Leider ist das oft nicht der Fall: Viele Bürger*innen werden aufgrund ihres Engagements für eine demokratische Gesellschaft oder ihres Lebenshintergrundes angegriffen, eingeschüchtert und aus dem Netz vertrieben. Deswegen helfen wir ihnen in der Notsituation und dabei, die Täter*innen zur Verantwortung zu ziehen. Wir wollen Gerechtigkeit für alle und auf die Gefahren für die Gesellschaft aufmerksam machen.

Deswegen klären wir Öffentlichkeit und Politik über digitale Gewalt auf. Wir sprechen über die Folgen für die Betroffenen und unsere Gesellschaft. Wir machen konkrete Vorschläge für Politik und Strafverfolgungsbehörden. Und wir ermutigen alle, sich online gegen Hass einzusetzen und rechtswidrige Inhalte zu melden. Dies geht nicht nur über unser Meldeformular, sondern auch ganz praktisch über die HateAid App.

HateAid App

Sei Teil einer Bewegung für Meinungsvielfalt und gegen Hass im Netz. Ganz einfach mit der HateAid App. Jetzt installieren.

Die Stimme der Betroffenen.

Wir stärken Einzelne und zeigen Täter*innen, dass ihre Taten Konsequenzen haben. Betroffene sehen, dass es sich lohnt, gegen digitale Gewalt vorzugehen. Potentielle Täter*innen werden abgeschreckt, selbst Hass im Netz zu verbreiten. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Darum beraten wir Behörden, Ministerien und die Regierung als Sachverständige im Umgang mit digitaler Gewalt und den sozialen Medien. Unsere politischen Forderungen haben wir hier zusammengestellt.

Das Solidaritätsprinzip. So finanzieren wir uns.

Wir helfen Menschen jeden Tag dabei, ihr Recht durchzusetzen. Dieses Angebot ist für alle Betroffenen kostenlos. Die teuren Anwalts- und Gerichtskosten übernehmen wir. Dafür haben wir den HateAid  Prozessfinanzierungsfonds. Der funktioniert nach dem Solidaritätsprinzip: Die erfolgreich eingeklagten Schmerzensgelder spenden die Betroffenen an den Fonds zurück und helfen damit den nächsten Betroffenen, ein Gerichtsverfahren zu finanzieren.  Langfristig soll sich unser Prozesskostenfinanzierungsfonds solidarisch aus den eingeklagten Geldentschädigungen finanzieren. Doch dies ist ein langer Weg. Bis dahin unterstützen uns soziale Investor*innen, Organisationen, Stiftungen und private Spender*innen.  

Die ebenfalls für alle kostenlose Betroffenenberatung finanziert sich durch öffentliche Förderung, aber vor allem durch private Spenden. Betroffene in Notsituationen brauchen deine Solidarität – spende jetzt, damit wir schnell und unbürokratisch helfen können.

Im Rahmen der Gemeinnützigkeit lassen wir uns vom Finanzamt auf Herz und Nieren prüfen.

Die HateAid Förder*innen:

Logo der Demokratie-Stiftung campact
Logo des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Wir freuen uns über großzügige Unterstützung, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre, und bedanken uns recht herzlich bei unseren vier Förder*innen: 

Campact e. V. als Gesellschafter und die Demokratie Stiftung unterstützen HateAid seit der ersten Stunde, um mit uns die demokratischen Grundwerte auch im Netz zu verteidigen. 

Die Schöpflin Stiftung gehört zu unseren ersten Förderinnen für die politische Arbeit. Sie legt ihren Schwerpunkt auf demokratiefördernde Projekte und Advocacy-Arbeit für gesellschaftliche Veränderungen. 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert unsere Betroffenenberatung im Rahmen ihres Bundesprogramms Demokratie leben! seit 2020. 

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz fördert unsere Sicherheitsberatung und aufklärende Öffentlichkeitsarbeit seit 2019. 

Wenn auch du HateAid im Rahmen einer strategischen Partner*innenschaft oder mit Großspenden unterstützen möchtest, wende dich bitte an kontakt@hateaid.org. Wir freuen uns, von dir zu hören! 

Werde HateAid Supporter*in!

HateAid ist spendenfinanziert. Nur durch großzügige Menschen wie dich können wir weiter bestehen. Unterstütze unsere Arbeit für Betroffene und eine friedliche Gesellschaft.

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