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HateAid Awareness-Tage: Plattform für Vernetzung und Austausch

Menschen, die sich in ihrer Kommune engagieren, werden im Netz häufig angefeindet. Der digitale Hass trifft Kommunalpolitiker*innen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Engagierte – ob in der Geflüchtetenhilfe, im Sportverein oder in der LGBTQIA+-Community. Die Folgen sind gravierend: Viele Betroffene ziehen sich aus dem Netz zurück.

Wir wollen dafür sorgen, dass es nicht so weit kommt. Deshalb schaffen wir einen Raum zur Vernetzung und zum Wissensaustausch für den Umgang mit Hass und Hetze.

Ziele der Awareness-Tage

Mit unserem kostenlosen Awareness-Tag wollen wir

  • kommunal Engagierte zum Thema digitale Gewalt aufklären,
  • für einen präventiven Selbstschutz sensibilisieren,
  • konkrete Handlungsmöglichkeiten vorstellen,
  • Raum für Vernetzung und Austausch schaffen.
Anmeldung

Jetzt anmelden und digitaler Gewalt entgegenwirken

Der Awareness-Tag in Dresden findet in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung am 26. April, von 09:00 – 17:30 Uhr, statt und ist in unterschiedliche Programmpunkte aufgeteilt. Du kannst deine Teilnahme an den einzelnen Einheiten, wie Netzwerken, Vortrag, Podiumsdiskussion oder Filmvorstellung am 25. April, frei wählen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Veranstaltung findet ausschließlich in deutscher Lautsprache statt. Es gibt keinen Livestream.

Der Programmpunkt „Filmvorführung“ findet bereits einen Tag früher, am 25. April, statt.

Logo der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

    (Zur Sicherstellung einer korrekten Ansprache besteht die Option zur freiwilligen Angabe deiner Pronomen.)

    Teilnahme an*

    Filmvorführung (25.04. / 19:00 Uhr):Awareness-Tag (26.04. / 9:00 - 17:30 Uhr):

    (Mehrfachauswahl möglich.)

    Bitte fülle noch das Captcha aus*

    Wann: 26. April 2024

    Wo: Marta-Fränkel-Saal, Deutsches Hygienemuseum, Dresden

    Programm: folgt

     

     

    Filmvorführung am 25. April

    Backlash: Misogyny in the Digital Age (Frauenhass im Netz)

    Die schockierende Geschichte von vier Führungsfrauen, deren Leben durch digitale Gewalt aus den Fugen gerät. Alle vier haben was gemeinsam: Sie weigern sich, zum Schweigen gebracht zu werden.

    Backlash: Misogyny in the Digital Age ist ein Dokumentarfilm, der von La Ruelle Films produziert wurde und sich mit den Auswirkungen und der Bedrohung durch digitale Gewalt auseinandersetzt.

    Regie: Léa Clermont-Dion und Guylaine Maroist.

    Ablauf

    Programm für den 26. April 2024

    Uhrzeit Programm
    09:00 Einlass und Registrierung
    09:30 Begrüßung
    10:00 Vortrag: Was ist digitale Gewalt? Wie kann ich damit umgehen?
    11:00 Speed-Dating: Wichtige Akteur*innen in Sachsen kennenlernen
    12:30 Mittagspause
    13:30 Podiumsdiskussion: Herausforderungen im Umgang mit digitaler Gewalt
    15:00 Vorstellung der Workshops
    15:30 Kaffeepause
    16:00 Workshops:
    1. Digitale Zivilcourage – So begegnet ihr Hass im Netz
    2. Umgang mit Hass im Netz – Hilfe finden, Inhalte melden und anzeigen
    3. Desinformation – Wie man sie erkennt und dagegen vorgeht
    17:00 Abschlusswort

    Workshop 1: Digitale Zivilcourage – So begegnet ihr Hass im Netz

    Referentin: Marie-Theres Ueberlein (Aktion Zivilcourage e.V.)

    Hass im Netz ist allgegenwärtig und bestimmt häufig die Debatten. Neben den Opfern fühlen sich meist auch beobachtende Personen hilflos und wissen nicht, wie sie am besten reagieren sollen.

    Im Workshop erläutert Marie-Theres Ueberlein, was digitale Zivilcourage ist und erarbeitet gemeinsam mit den Teilnehmenden Vor- und Nachteile unterschiedlicher Handlungsstrategien von Counterspeech. Anschließend werden diese an selbstgewählten Beispielen ausprobiert.

    Workshop 2: Umgang mit Hass im Netz – Hilfe finden, Inhalte melden und anzeigen

    Referent*innen: Christiane Müller (ZASTEX) und Ute Schmerler-Kreuzer (ZORA)

    Aufgrund ihrer Stellung im öffentlichen Leben sehen sich kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger zunehmend Anfeindung, Bedrohung und Hetze im Netz ausgesetzt. Im Vorfeld der Wahlen betrifft dies auch die Kandidierenden, die bereit sind, politische Verantwortung zu übernehmen.

    Der Workshop soll den Teilnehmenden den Umgang mit strafrechtlich relevanten digitalen Angriffen, insbesondere die Möglichkeiten der Anzeigeerstattung und der Strafverfolgung aufzeigen. Ferner wird im Workshop darüber informiert, was bei der Beweissicherung von Hassposts zu beachten ist.

    Workshop 3: Desinformation - Wie man sie erkennt und dagegen vorgeht

    Referent*innen: Elisabeth Fast, Eva Guerrier (Amadeu Antonio Stiftung)

    Mit falschen oder schädlichen Informationen die öffentliche Meinung manipulieren – gerade im Vorfeld von Wahlen passiert das sehr häufig. An dem mutwilligen Teilen von Falschinformationen sind einige Politiker*innen genauso beteiligt wie sogenannte alternative Medien oder reichweitenstarke Influencer*innen.

    Die plattformspezifischen Funktionsweisen von Social Media erleichtern es nicht unbedingt, falsche Informationen auf den ersten Blick zu erkennen.

    Welche Strategien stecken hinter der gezielten Verbreitung von Desinformation insbesondere durch antidemokratische Kräfte? Welche konkreten Phänomene lassen sich in Sachsen im Wahljahr 2024 beobachten? Und welche Handlungsmöglichkeiten haben wir, wenn einfach Korrekturen und Faktenchecks nicht mehr wirken? Darum wird es in diesem Workshop der Amadeu Antonio Stiftung gehen.

    Rückblick

    Awareness-Tag in Bremen

    Im September 2023 hat der erste Awareness-Tag zur Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen und Kommunalpolitiker*innen im Umgang mit digitaler Gewalt in Bremen stattgefunden.

    Das Programm war vielseitig und bestand aus verschiedenen Formaten: Speed-Dating, Panel (Podiumsdiskussion), Vortrag, Workshops sowie Filmvorführung.

    Es hat uns besonders gefreut, dass auch Organisationen aus Bremen an der Veranstaltung teilgenommen haben. Dazu gehörten zum Beispiel die Beratungsstelle „Soliport“, die Initiative „Keine Randnotiz“ und das „Landesdemokratiezentrum Bremen“. Durch die Teilnahme konnten sich diese Organisationen gegenseitig sowie mit weiteren Teilnehmenden vernetzen und Informationen austauschen.

    Auch Vertreter*innen aus der Staatsanwaltschaft und dem Staatsschutz Bremen haben aktiv am Panel teilgenommen und die Prozesse zur Meldung von digitaler Gewalt erläutert.

    Das Interesse von Politiker*innen, Vertreter*innen von Institutionen und Aktivist*innen, die aktive Teilnahme und die spannenden Fragen sowie Diskussionen motivieren uns zur Weiterführung der Awareness-Tage in weiteren Bundesländern.

    Awareness-Tag in Bremen: Bildergalerie

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