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Ehrentag: HateAid-Geschäftsführerin wirbt als Sonderbotschafterin für digitales Ehrenamt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt haben heute den Startschuss gegeben für die Kampagne zur Initiative “Der Ehrentag. Für dich. Für uns. Für alle.” Der erste deutschlandweite Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai wird durch eine Vielzahl an ehrenamtlichen Aktionen begleitet. Neben dem Bundespräsidenten, dem ehemaligen Fußballer Philipp Lahm, der Schauspielerin Esther Schweins und der Präsidentin des Sozialverbandes VdK Verena Bentele ist auch HateAid-Geschäftsführerin Anna-Lena von Hodenberg Sonderbotschafterin des Ehrentags. Sie wirbt auf der gemeinsamen Pressekonferenz am 23.04.2026 für eine breite Beteiligung am deutschlandweiten Ehrentag und für das Ehrenamt im digitalen Raum.

Ehrenamt ist ein wichtiges bürgerschaftliches Element in einer Demokratie. Es geht dabei um das Engagement für Mitmenschen und die Gesellschaft, aber auch die Begegnung und das gemeinsame Tun. Der Ehrentag soll in Zukunft einmal jährlich stattfinden und besteht aus zahllosen kleinen und großen Aktionen vor Ort, die – auf freiwilliger Basis – von Vereinen, Organisationen, Unternehmen, Kommunen und Einzelpersonen organisiert werden. Das kann eine Aufräumaktion sein, ein inklusives Fußballturnier, ein Straßenfest, eine virtuelle Vorlesestunde oder ein Spieleabend im Seniorenheim.

Die Bundesverdienstkreuzträgerin und Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation HateAid Anna-Lena von Hodenberg setzt sich als Sonderbotschafterin für den Ehrentag ein:
„Der Ehrentag ist eine großartige Idee. Denn bürgerschaftliches Engagement ist gerade in einer sich vereinzelnden und individualisierten Gesellschaft wichtiger denn je. Menschen gestalten durch Ehrenamt die Gesellschaft selbst aktiv mit. Sie erleben Wirksamkeit und lernen von und miteinander. Wir geben und bekommen etwas, was man nicht mit Geld bezahlen kann: echte Verbindung mit anderen und das Gefühl, über uns selbst hinaus wirksam zu sein.“

Mit ihrer Organisation HateAid konzentriert sich von Hodenberg vor allem auf den digitalen Raum. Dieser ist integraler Diskurs-, Debatten- und Lebensraum in unserer Gesellschaft. Daher setzt sich von Hodenberg zum Ehrentag vor allem für Engagement in digitalen Räumen und anhand digitaler Tools ein. Hier gibt es schon viele Initiativen und Projekte. Diese will die HateAid-Geschäftsführerin zum Ehrentag sichtbar machen und Menschen inspirieren, sich auch dort zu engagieren:

Durch einen Community-Aufruf auf den Social-Media-Kanälen von HateAid Anfang Mai können sich User*innen direkt einbringen und Projekte vorschlagen: Welche Initiativen zeigen, wie ehrenamtliches Engagement im digitalen Raum funktioniert? Wo wird Wissen geteilt, Teilhabe ermöglicht oder Menschen konkret unterstützt? Die Community wird selbst Teil des Projekts, indem sie eigene Initiativen vorschlägt oder Projekte aus ihrem Umfeld sichtbar macht.

Dazu Anna-Lena von Hodenberg:
„Der digitale Raum bietet die einzigartige Möglichkeit, Ehrenamt auch zu Menschen zu tragen, die sonst schwer erreichbar wären. Das kann die Hausaufgabenhilfe für Kinder in ländlichen Räumen sein, wo vor Ort nur wenig Infrastruktur besteht. Oder die Unterstützung von Senior*innen beim Zugang zu digitalen Geräten und Tools. In Zeiten der Digitalisierung ist es essenziell, dass wir auch digitale Räume mitdenken und diese nutzen, um unser Engagement zu denen zu bringen, die es dringend brauchen oder die wir nur digital erreichen können. Und es braucht unbedingt auch das Ehrenamt, um digitale Räume nachhaltig gut und sicher zu gestalten.“

Rund um den 23.05.2026 stellt HateAid eine Auswahl der von der Community vorgeschlagenen Projekte vor. Durch Collaboration-Posts mit den Accounts der eingereichten Initiativen werden noch mehr User*innen erreicht. Denn auch im digitalen Raum ist Reichweite entscheidend, um Sichtbarkeit zu schaffen und weitere Menschen für ein Ehrenamt zu gewinnen.

HateAid gGmbH

Die gemeinnützige Organisation HateAid wurde 2018 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Berlin. Sie setzt sich für Menschenrechte im digitalen Raum ein und engagiert sich auf gesellschaftlicher wie politischer Ebene gegen digitale Gewalt und ihre Folgen. HateAid unterstützt Betroffene von digitaler Gewalt konkret durch Beratung und Prozesskostenfinanzierung. Geschäftsführerinnen sind Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon.

HateAid ist Trägerin der Theodor-Heuss-Medaille 2023, des Rothenburger Preises für Erinnerung und Zukunft, des Wertepreises für Demokratie der Werte-Stiftung und des For..Net Awards der Technischen Universität München. 2025 nahm Anna-Lena von Hodenberg stellvertretend für die NGO das Bundesverdienstkreuz entgegen.

Pressekontakt: presse@hateaid.org

Pressematerial


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