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Erfolg für HateAid: AfD-Abgeordneter entfernt ein Dutzend Falschaussagen aus „NGO Files“

HateAid hat außergerichtlich eine strafbewährte Unterlassungserklärung gegen Sebastian Maack, Betreiber der Webseite „NGO Files“ und Mitglied der AfD-Arbeitsgruppe „NGO-Aufklärung“ wegen Falschbehauptungen über HateAids Arbeit erwirkt. Die betreffenden Artikel sind nicht mehr abrufbar. Bei insgesamt zwölf der 13 Äußerungen hat die Gegenseite unmittelbar außergerichtlich eine strafbewährte Unterlassungserklärung abgegeben.

Der Erfolg gibt HateAid Recht: Es lohnt sich, gegen gezielte Desinformations – und Diffamierungskampagnen vorzugehen, die zivilgesellschaftliches Engagement diskreditieren sollen. HateAid will auch andere zivilgesellschaftlichen Organisationen dazu ermutigen.

Dazu Anna-Lena von Hodenberg:
Je länger Falschinformationen im Internet stehen bleiben, desto mehr Menschen glauben, dass es sich um Fakten handeln würde. Genau das ist die Strategie der Verfassenden. Für uns ist klar: Jetzt und zukünftig werden wir uns dem entgegenstellen.“

Zum Hintergrund: Auf der Webseite „NGO Files“ verbreitete der Bundestagsabgeordnete der AfD, Sebastian Maack, gezielt Falschinformationen über HateAid und andere Organisationen. Zuvor hatte die AfD Bundestagsfraktion die Arbeitsgruppe „NGO Aufklärung“ ins Leben gerufen und für die AG sogar eine Stelle im Bundestag ausgeschrieben. Üblicherweise sind solche Stellen aus Steuermitteln finanziert. Der im Impressum gelistete Betreiber der NGO Files war zugleich Sprecher der Arbeitsgruppe.

HateAid steht für Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und den Schutz von Betroffenen digitaler Gewalt. Ein detaillierter Faktencheck zu den Falschbehauptungen ist hier einsehbar.

Wir bleiben dran, gegen Hass, Lügen und für eine freie und sichere digitale Öffentlichkeit.

HateAid gGmbH

Die gemeinnützige Organisation HateAid wurde 2018 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Berlin. Sie setzt sich für Menschenrechte im digitalen Raum ein und engagiert sich auf gesellschaftlicher wie politischer Ebene gegen digitale Gewalt und ihre Folgen. HateAid unterstützt Betroffene von digitaler Gewalt konkret durch Beratung und Prozesskostenfinanzierung. Geschäftsführerinnen sind Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon.

HateAid ist Trägerin der Theodor-Heuss-Medaille 2023, des Rothenburger Preises für Erinnerung und Zukunft, des Wertepreises für Demokratie der Werte-Stiftung, des For..Net Awards der Technischen Universität München und des Günter-Wallraff-Preises für Pressefreiheit und Menschenrechte 2026. 2025 nahm Anna-Lena von Hodenberg stellvertretend für die NGO das Bundesverdienstkreuz entgegen.

Pressekontakt: presse@hateaid.org

Pressematerial

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