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#StadtLandHass: Politische Bildungsarbeit in Sachsen

Bild von Doritta Korte

Doritta Korte ist 58 Jahre alt. Sie kommt aus Plauen in Sachsen und ist Lehrerin sowie Vorstandsvorsitzende des colorido e.V. Innerhalb des Vereins betreibt sie politische Bildungsarbeit gegen Rechts und engagiert sich für eine pluralistische, demokratische Gesellschaft.

Sie erhält deswegen Hassbotschaften und wird bedroht. Wie sie darauf reagiert und was unsere Expert*innen ihr raten? Seht selbst:

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Anonymität im Netz

Notfall-Tipps bei digitaler Gewalt

Doritta wüsste bei digitaler Gewalt nicht, wie sie reagieren sollte. Dies sind unsere Notfalltipps:

  1. Setze deine Social-Media-Profile auf privat
  2. Veröffentliche deinen Aufenthaltsort nicht
  3. Ändere die Passwörter zu deinen Konten
  4. Dokumentiere Drohungen
  5. Melde Drohungen in der Internetwache der Polizei
  6. Wende dich an die örtliche Polizeidienststelle
  7. Sei nicht allein
  8. Übernachte auswärts

In unserem Artikel Akute Bedrohung. 8 Regeln für den Notfall findest du alle Tipps ausführlich aufgeführt. Versuche, einen kühlen Kopf zu bewahren und zögere nicht, die Polizei zu verständigen, wenn du in akuter Gefahr bist! Ansonsten kannst du dich gerne an uns wenden.

Abhärtung durch permanente Bedrohung?

Doritta muss gerade in Zeiten von Corona feststellen, dass sie der Hass nicht kalt lässt. Es fehlen ihr Austauschmöglichkeiten. Im Ratgeber findest du Tipps, wie du dich im Falle von digitalen und verbalen Gewalterlebnissen besser fühlen kannst.

Wichtig: Du musst nicht abgehärtet sein und schon gar nicht musst du Beleidigungen hinnehmen! Erfahre alles zu Tatbestand Beleidigung im Internet: So gehst du dagegen vor.

Beratungsstellen in Sachsen

In Dorittas Video sind Expert*innen aus Sachsen zu Wort gekommen, an die auch ihr euch vor Ort wenden könnt:

Bernd Stracke vom Institut B3
Theresa Richter vom Kulturbüro Sachsen-West

Eine weitere Anlaufstelle ist der RAA Sachsen.

#StadtLandHass – hilf mit deiner Spende!

Betroffenen wie Doritta muss schnell geholfen werden. Unsere Betroffenenberatung bei HateAid finanziert sich aus Spendengeldern und ist für die Betroffenen kostenlos.

Wenn du mithelfen möchtest, damit den Betroffenen von digitalem Hass auch in Zukunft schnell und unkompliziert geholfen werden kann, kannst du Spender*in werden. Damit leistest du deinen Beitrag, um das Internet zu einem sicheren Raum für alle zu machen. Spende direkt hier.

Die Kampagne #StadtLandHass ist Teil der Förderung von HateAid durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“

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