Akute Bedrohung

8 Regeln für den Notfall

Bei digitaler Gewalt kann es vorkommen, dass du akut bedroht bist. Zum Beispiel, wenn deine Adresse online veröffentlicht und zu Gewalt gegen dich aufgerufen wurde (sogenanntes Doxxing). Jetzt gilt es, schnell und richtig zu handeln.

 


  • 1. Setze deine Social-Media-Profile auf privat:  So kann niemand Außenstehendes weitere Informationen über dich herausfinden.
  • 2. Veröffentliche deinen Aufenthaltsort nicht: Poste nichts, woraus Leute schließen können, wo du gerade bist.
  • 3. Ändere die Passwörter zu deinen Konten: Für den Fall, dass deine Konten gehackt wurden …
  • 4. Dokumentiere Drohungen: Sammle alles, was dich erreicht. So hast du später Beweise.
  • 5. Melde Drohungen in der Internetwache der Polizei: Du kannst Drohungen online anzeigen, ohne dein Zuhause zu verlassen. Jedes Bundesland hat eine eigene Online-Wache. Beachte jedoch, dass manche Bundesländer nur ausgesuchte Delikte online anzeigen lassen. Sollte das so sein, gehe direkt zu Punkt 6.
  • 6. Wende dich an die örtliche Polizeidienststelle: Du kannst auch direkt zur Polizei gehen und mit ihr über deine Situation reden. Lass dich dorthin von einer vertrauten Person begleiten.
  • 7. Sei nicht allein: In Gesellschaft bist du sicherer und fühlst dich besser. Zeig deiner Familie und deinen Freund*innen die Drohungen. Sie können dir helfen, die Ernsthaftigkeit der Gefahr einzuschätzen.
  • 8. Übernachte auswärts: Wenn ihr zu dem Schluss kommt, dass du zu Hause nicht sicher bist, übernachte bei Familie oder Freund*innen.

 


Wenn du Unterstützung brauchst, zögere nicht, dich an uns zu wenden.

 

 

 

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