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Passgenaue Unterstützung für deinen Fall findest du über unseren HateAid-Buddy.



Beleidigung im Internet – das musst du wissen

In Alltagssprache lesen

Viele Menschen beleidigen andere im Internet.
Beleidigungen können sehr weh tun.
Sie können Angst machen.
Und sie können das Leben verändern.

Eine Beleidigung kann auch strafbar sein.
Aber nicht jede böse Nachricht ist strafbar.
Ob etwas strafbar ist, entscheidet immer ein Gericht.

Wir erklären dir:

  • Was ist eine Beleidigung?
  • Wann ist es keine Beleidigung?
  • Wann ist eine böse Nachricht vielleicht strafbar?
  • Was kannst du tun?
  • Wie hilft dir HateAid?

Was ist eine Beleidigung?

Eine Beleidigung heißt:
Jemand greift dich als Person an.

Es geht dann

  • nicht um eine Sache
  • nicht um eine Entscheidung
  • nicht um einen normalen Streit

Es geht darum:
Jemand macht dich als Person schlecht.
Jemand verletzt dich als Person.

Beleidigungen sind zum Beispiel:

  • Schimpfwörter
  • verletzende Bilder
  • Texte, die eine Person direkt angreifen.

Der Zusammenhang ist wichtig

Ob etwas eine Beleidigung ist, hängt von der Situation ab,

Ein Beispiel.
Jemand schreibt:
„Du bist ein Schwein.“

Das kann eine Beleidigung sein.
Aber nicht immer.

Das kommt auf die Situation an:

  • Warum sagt die Person das?
  • Gab es einen Streit?
  • Ging es um eine Sache?

Das prüft später ein Gericht.

Beispiel 1:

Es gibt keinen Grund für den Satz.
Es geht nur darum, die Person zu ärgern.
Oder die Person schlecht zu machen.
Dann ist es eine Beleidigung.

Beispiel 2:

Zwei Personen streiten sich über ein Auto.
Eine Person hat sich das Auto geliehen.
Und das Auto sehr dreckig zurückgegeben.
Deshalb sagt der Besitzer von dem Auto:
„Du bist ein Schwein“.
Dann ist es vielleicht keine Beleidigung.
Denn es geht um das Auto.
Das prüft später ein Gericht.

Wann ist eine böse Nachricht strafbar?

Gibt es keinen Grund für die böse Nachricht?
Dann ist die Nachricht vielleicht strafbar.
Das prüft ein Gericht.

Worauf schaut ein Gericht?

Ein Gericht prüft zum Beispiel:

  • Was genau wurde gesagt oder geschrieben?
  • Was war die Situation?
  • Gab es einen Grund für die Aussage?
  • Wollte jemand einer anderen Person weh tun?

Was ist nicht strafbar?

Jede Person darf ihre eigene Meinung sagen.
Auch im Internet.
Das ist erlaubt.

Ein Beispiel:

Meinung:
„Ich finde diese Entscheidung falsch.“

Das ist erlaubt.
Denn hier geht es um eine Sache.

Strafbar ist aber vielleicht:
„Du bist ein Idiot.“
Denn hier geht es um die Person.

Aber wichtig ist:

Ein Gericht muss entscheiden:
Ist die böse Nachricht strafbar?
Oder ist die Nachricht nicht strafbar?

Warum böse Nachrichten im Internet ein Problem sind

Im Internet schreiben viele Menschen böse Nachrichten.

Zum Beispiel:

  • in einem Kommentar bei Facebook
  • in einem Beitrag auf Instagram
  • in einem Video bei TikTok

Andere Menschen sehen das.
Manche klicken auf „Gefällt mir“.
Manche teilen die Beleidigung.

Die bösen Nachrichten bleiben oft lange sichtbar

Auch nach Tagen oder Wochen können viele Menschen die bösen Nachrichten noch sehen.
Das kann sehr belastend sein.

Was kannst du tun, wenn du beleidigt wirst?

Du darfst dich wehren.
Du bist nicht allein.

Das kannst du sofort tun

  • Rede mit jemandem, dem du vertraust
  • Mache ein Foto vom Bildschirm
  • Blockiere die Person auf der Plattform
  • Melde den Beitrag bei der Plattform
  • Also zum Beispiel bei Instagram oder WhatsApp
  • Melde es bei der Polizei

Vielleicht weißt du nicht:

Wie melde ich etwas?
Oder wie blockiere ich jemanden?
Dann frag gern uns um Hilfe.

Wichtig:

Der Beitrag muss klar zeigen:
Wer wurde beleidigt?
Nur dann kannst du ihn melden.

Anzeige bei der Polizei

Du kannst die Beleidigung bei der Polizei anzeigen.

Wichtig:

Du hast 3 Monate Zeit.
Die Zeit beginnt ab dem Tag, an dem du die Beleidigung siehst.

Die Polizei nimmt deine Anzeige auf.
Später entscheidet ein Gericht:
War es eine strafbare Beleidigung oder nicht?

Beweise sind wichtig

Ein Gericht braucht Beweise.

Beweise sind zum Beispiel:

  • ein Foto vom Bildschirm
  • ein Beitrag aus Facebook oder Instagram
  • ein Kommentar aus TikTok oder YouTube

Du weißt nicht, wie das geht?
Wir zeigen es dir.
Oder wir können die Beweise für dich sammeln.
Das kostet dich kein Geld.

Wer macht was?

  • Die Polizei nimmt deine Anzeige auf.
  • Ein Gericht entscheidet später, ob es eine Beleidigung war.
  • Wir helfen dir dabei.

Zwei Wege: So kannst du dich wehren

Wenn du im Internet beleidigt wirst, darfst du dich wehren.

Du solltest 2 Dinge tun:

  1. Gehe zur Polizei.
  2. Hole dir Hilfe von uns.
    Wir von HateAid können dich bei einer Klage unterstützen.

So hast du die besten Chancen.

Weg 1: Anzeige bei der Polizei

Du gehst zur Polizei.
Dort meldest du die Beleidigung.
Die Polizei prüft das dann.

War es eine Beleidigung?
Dann bekommt die andere Person vielleicht eine Strafe.

Meistens bleibt die Beleidigung aber im Internet.

Weg 2: Hilfe von HateAid

Wir von HateAid können dir bei einer Klage vor Gericht helfen.

Das Ziel ist:

  • Die Beleidigung wird im Internet gelöscht.
  • Die Angriffe der anderen Person hören auf.

Manchmal entscheidet das Gericht auch:
Die andere Person muss dir Geld bezahlen.

Dieses Geld bekommen dann wir.

So bezahlen wir unsere Hilfe.
Und können auch anderen Menschen helfen.

Für dich bedeutet das also:

  • Kein Kosten-Risiko
  • Du musst kein Geld bezahlen

Wie hilft dir HateAid?

HateAid ist für dich da:

  • Wir hören dir zu.
  • Wir sagen dir, was im Internet erlaubt ist und was nicht.
  • Wir helfen dir bei einer Anzeige.
  • Wir begleiten dich.
  • Wir sammeln Beweise für dich.
  • Wir bezahlen die Kosten.

Dein nächster Schritt

Wirst du im Internet beleidigt?
Du musst damit nicht allein bleiben.
Melde dich bei HateAid.

Wir hören dir zu.
Wir erklären dir deine Möglichkeiten.
Und helfen dir, den nächsten Schritt zu gehen.

So erreichst du uns:

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