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Prävention. 6 Tipps zum Schutz vor digitaler Gewalt

Digitale Gewalt kann alle treffen. Es gibt Möglichkeiten, digitaler Gewalt vorzubeugen. Wichtig ist jedoch: Betroffene, die Angriffe erleben, tragen keine Schuld daran. Um es Angreifer*innen aber nicht leichter als nötig zu machen, haben wir sechs Präventionstipps für dich.

  1. Prüfe deine Social-Media-Privatsphäre
    Mach dir bewusst, dass alle Daten, die du online stellst, ein potentielles Risiko sind. Wenn du die Privatsphäre deiner Social-Media-Profile so einstellst, dass Außenstehende nichts Relevantes sehen können, bist du geschützter.
  2. Lass ungewollte Suchmaschinen-Ergebnisse sowie Infos auf Webseiten löschen
    Damit du weißt, welche Infos über dich online sind, gib deinen Namen in eine Suchmaschine ein. Wenn du irgendwo Daten findest, die du nicht öffentlich haben willst, fordere die Seitenbetreiber auf, die Daten zu löschen.
  3. Verwende individuelle, lange Passwörter
    So lassen sich deine E-Mail- und Social-Media-Konten schwer hacken. Ein Passwort-Manager hilft dabei, den Überblick zu behalten.
  4. Nutze Zwei-Faktor-Authentifizierungen
    Wenn Social-Media-Seiten oder andere Services eine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten, nutz diese. Du meldest dich dann nicht nur einmalig mit der Passworteingabe an, sondern bekommst z. B. noch eine SMS aufs Handy. Erst, wenn du den dort enthaltenen Code ebenfalls eingibst, gelangst du ins Konto.
  5. Lege Widerspruch bei Meldebehörden gegen Datenweitergabe ein
    Meldebehörden dürfen Daten z. B. an öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften, Parteien oder Telefonbuchverlage weitergeben. Hier schützt dich ein einfacher schriftlicher Widerspruch.
  6. Schütze deine Geräte vor Schad-Software
    Sei vorsichtig bei Anhängen und Mails von Unbekannten. Lade Anhänge nicht einfach herunter und klick nicht auf verdächtige Links.

Jede*r hat eine eigene Online-Persönlichkeit mit individueller Ausgangslage. Wenn du weitere Tipps zur Prävention speziell für deine Situation möchtest, zögere nicht, dich an uns zu wenden.

Und immer dran denken: Vorsorge und Vorsicht sind zwar alles – bieten aber keinen 100%igen Schutz.

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