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HateAid-Gründerin Anna-Lena von Hodenberg und HateAid-Co-Geschäftsführerein Josephine Ballon neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Pionierarbeit gegen digitale Gewalt: Bundesverdienstkreuz für Anna-Lena von Hodenberg

Für ihr Engagement bei HateAid erhält Anna-Lena von Hodenberg den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht die Auszeichnung anlässlich des Tages der Deutschen Einheit am 1. Oktober 2025 auf Schloss Bellevue in Berlin. 

Das Bundespräsidialamt würdigt mit der Verleihung die Pionierarbeit von HateAid, die sich in Deutschland und Europa für Menschenrechte im digitalen Raum einsetzt. Außerdem ist HateAid die bundesweit erste Anlaufstelle für Betroffene digitaler Gewalt. Seit der Gründung 2018 haben sich mehr als 7.500 Betroffene an die Organisation gewandt. Damit leistet HateAid einen Beitrag zum Schutz demokratischer Grundrechte, die auch online gelten und verteidigt werden müssen: „Die Menschenwürde muss selbstverständlich auch im digitalen Raum geschützt werden. Denn auch Hass im Netz kann das Leben beeinträchtigen und es zerstören“, so der Bundespräsident. 

Dazu Anna-Lena von Hodenberg, Geschäftsführerin und Gründerin von HateAid:
„Das Bundesverdienstkreuz ist für uns nicht nur eine große Ehre und Anerkennung, sondern auch ein wichtiges Signal nach außen. Gerade jetzt, wo Meinungsfreiheit und Menschenwürde durch Tech-Giganten und Autokraten angegriffen werden, ist unsere Arbeit umso wichtiger. Denn klar ist: Eine wehrhafte Demokratie braucht den Schutz der Menschenrechte auch im digitalen Raum. Das Bundesverdienstkreuz bestärkt uns, uns weiter einzusetzen – für ein sicheres und demokratisches Internet.“

Die Arbeit von HateAid sei in den letzten Jahren durchaus schwieriger geworden, so von Hodenberg. Während die Menschenrechtsorganisation immer mehr Betroffene erreicht, nehmen gezielte Angriffe auf zivilgesellschaftliche Initiativen zu: „Auch HateAid musste sich vermehrt vor Gericht gegen falsche Anschuldigungen und gezielte Desinformation wehren. Das Bundesverdienstkreuz gibt uns hier Rückhalt“, so die HateAid-Gründerin. 

Aktuell arbeiten bei HateAid über 50 Menschen täglich daran, Menschenrechte im digitalen Raum zu schützen und zu stärken. Sie unterstützen Betroffene von digitaler Gewalt, gehen gegen große Tech-Plattformen in Grundsatzprozessen vor Gericht, schulen Strafverfolgungsbehörden, und sensibilisieren Politiker*innen und Medienschaffende. Das interdisziplinäre Team verantwortet bis heute über 7.500 betreute Klient*innen in der Betroffenenberatung, 339 kumulierte Strafanzeigen im Jahr 2024 und Kampagnen wie #NotYourBusiness, die Awareness schaffen und Geschichten von Betroffenen ins Zentrum rücken. Die dazugehörige Petition „Unsere Nudes sind nicht euer Business“ wurde bereits von mehr als 25.000 Menschen unterzeichnet. 

Neben der Organisation hebt das Bundespräsidialamt auch die persönliche Rolle von Anna-Lena von Hodenberg hervor. Sie engagiere sich seit Jahren für digitale Grundrechte, bringe ihre Expertise in den politischen Diskurs ein und sei eine geschätzte Gesprächspartnerin für Behörden, Wissenschaft und die Plattformwirtschaft. 

HateAid gGmbH

Die gemeinnützige Organisation HateAid wurde 2018 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Berlin. Sie setzt sich für Menschenrechte im digitalen Raum ein und engagiert sich auf gesellschaftlicher wie politischer Ebene gegen digitale Gewalt und ihre Folgen. HateAid unterstützt Betroffene von digitaler Gewalt konkret durch Beratung und Prozesskostenfinanzierung. Geschäftsführerinnen sind Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon. 

HateAid ist Trägerin der Theodor-Heuss-Medaille 2023, des Rothenburger Preises für Erinnerung und Zukunft, des Wertepreises für Demokratie der Werte-Stiftung und des For..Net Awards der Technischen Universität München. 2025 nahm Anna-Lena von Hodenberg für die Pionierarbeit von HateAid das Bundesverdienstkreuz entgegen.  

Pressekontakt: presse@hateaid.org, Tel. +49 (0)30 25208837

Pressematerial


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