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Im Visier von Hater*innen im Netz – Moderatorin Louisa Dellert zu digitaler Gewalt

Mir begegnet als Moderatorin und auch als Person des öffentlichen Lebens digitale Gewalt eigentlich fast täglich. Es ist tatsächlich sehr oft so, dass es entweder sexistische Kommentare sind oder Hasskommentare, die mir entgegenschlagen. Meistens passiert mir das, wenn ich über Feminismus spreche oder momentan über Corona. Das gleiche gilt, wenn ich über Migrationspolitik spreche.

Gesellschaftsrelevante Themen sind momentan so aufgeladen, dass ich bemerke, wie sich diese Emotionalität ganz oft in Hass verwandelt. Dieser richtet sich dann gegen einzelne Personen – und da bin auch ich nicht ausgenommen.

So geht Louisa mit Hass um

Ich rede regelmäßig mit einem Coach darüber, wie ich mit diesem Hass umgehen kann. Ich mache mir immer wieder bewusst, dass es hier nicht um mich als Person geht. Natürlich rede ich auch mit Freund*innen über diese Kommentare. Ich sammle sie, blockiere die Leute. Und gebe alles weiter an HateAid. Denn wir müssen das Problem noch öffentlicher machen.

Es ist wichtig, jede Art von digitaler Gewalt anzuzeigen und zu verfolgen. Nur so wird das Thema ganzheitlich ernster genommen. Das geschieht hoffentlich auch bald durch das veränderte Internetgesetz. Aber gerade mit Blick auf Klagen von Facebook und Google sieht man auch, dass da noch immer viel Luft nach oben ist, was die Sicherheit der Nutzer*innen im Internet angeht.

Louisa Dellert
Foto: Kevin Lauderlein

Über Louisa Dellert
Louisa wurde durch ihre Posts bei Instagram bekannt. Heute arbeitet sie als Moderatorin, Beraterin & Podcasterin. Zu wichtigen, aktuellen Themen erhebt sie ihre Stimme – und wird dafür regelmäßig von Hater*innen angegriffen.

Gemeinsam gegen Täter*innen

Im Juli 2022 konnte Louisa Dellert mit ihrer Anzeige gegen einen Mann wegen einer sexistischen Beleidigung beweisen: Frauenfeindliche Angriffe muss niemand hinnehmen und gehören angezeigt! Gemeinsam mit uns und der Media Kanzlei gewann sie vor Gericht. Der Täter musste 1.473 € Geldentschädigung zahlen – die als Spende an HateAid ging.  

„Ich lasse mich nicht einschüchtern. Wer mich beleidigt, wird angezeigt.”  

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Lehrerin & Vorstandsmitglied Doritta Korte, colorido e.V.

Doritta verlor ihren Job, weil sie sich gegen Rechts einsetzte – trotz zahlreicher Hasskommentare macht sie weiter.

Porträtfoto Bastian Drumm, Sozialarbeiter

Sozialarbeiter Basti versucht, Hass mit Ironie und Witz zu begegnen.

Die Zeichnung einer Frau am Telefon.

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