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Image-based abuse: The EP finally reacts

European Parliament’s Committee on Womens’ Rights and Gender Equality proposes to halt image-based abuse on porn platforms. Digital Services Act update 

It’s good news and hope for millions of women and members of the LGBTIQ* community! This morning European Parliament’s Committee on Womens’ Rights and Gender Equality (FEMM Committee) adopted its Opinion on the Digital Services Act. In it –  a long awaited position to curb online image-based abuse on porn platforms.  

Adoption of the amendment, introducing additional requirements to stop dissemination of image-based abuse material on porn platforms, came three weeks after victims of online image-based abuse addressed the EU Institutions in an open letter, appealing to take measures in the Digital Services Act (DSA):  

“We have been filmed secretly at saunas or at festivals, we had our cloud servers hacked by unknown perpetrators, or we were in a relationship with someone who stole our pictures. Now, we fear for our physical safety, suffer termination of employment and/or deal with severe mental health illnesses.” 

Victim-survivors are calling out porn platforms that are making money on their abuse. In 2020, xHamster, one of the world’s largest porn platforms with more visitors than TikTok and LinkedIn, reported an increase in demand, in some case of more than 100%, for categories such as “Exposed”, “Hidden Cam“ and “Public” – exactly the categories where abuse is shared. 

Proposed measures, if adopted in the DSA, could effectively help victims to request takedowns on non-consensually shared images, but also prevent sharing of unlawful content at the first place, and request that content moderators of porn platforms get trained to recognise abuse.  

What happens next?  

FEMM Opinion on the DSA will be passed on to the lead rapporteur Christel Schaldemose (Denmark, S&D) and the leading Internal Market committee working on the legislation, who is scheduled to vote on the file later in November.  

The same Amendment  (No 1521) was already proposed in the Internal Market committee by the shadow-rapporteur MEP Alexandra Geese (Germany, Greens/EFA). HateAid urges Parliament’s lawmakers to use this once-in-a-generation momentum and pass effective measures to counter image-based online abuse.  

Now with the FEMM committee’s strong support, there should be even higher stakes to take the side of the victims of revenge porn and other forms of image-based online abuse in the European Parliaments’ position on the Digital Services Act. 

Missbrauch durch Bilder: Das EP reagiert endlich

Der Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter des Europäischen Parlaments schlägt vor, den Missbrauch von Bildern auf Pornoplattformen zu stoppen. Update zum Digital Services Act.

Gute Nachrichten und neue Hoffnung für Millionen von Frauen und Mitglieder der LGBTIQ*-Gemeinschaft! Heute Morgen hat der Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM-Ausschuss) des Europäischen Parlaments seine Stellungnahme zum Digital Services Act angenommen. Darin findet sich eine lange erwartete Positionierung zur Eindämmung des Missbrauchs von Online-Bildern auf Porno-Plattformen.

Die Verabschiedung des Änderungsantrags, mit dem zusätzliche Anforderungen eingeführt werden, um die Verbreitung von Bildmaterial über Pornoplattformen zu unterbinden, erfolgte drei Wochen, nachdem sich Betroffene von Online-Missbrauch in einem offenen Brief an die EU-Institutionen gewandt hatten. Sie riefen dazu auf, Maßnahmen im Rahmen DSA zu ergreifen:

„Wir wurden heimlich in der Sauna oder auf Festivals gefilmt, unsere Cloud-Server wurden von unbekannten Täter*innen gehackt, oder wir waren in einer Beziehung mit jemandem, der unsere Bilder gestohlen hat. Jetzt fürchten wir um unsere körperliche Sicherheit, leiden unter Kündigungen und/oder haben mit schweren psychischen Erkrankungen zu kämpfen.“

Die Opfer und Überlebenden rufen Pornoplattformen zur Verantwortung, die mit ihrem Missbrauch Geld verdienen. Im Jahr 2020 meldete xHamster, eine der weltweit größten Pornoplattformen mit mehr Besucher*innen als TikTok und LinkedIn, einen Anstieg der Nachfrage, in einigen Fällen um mehr als 100 %, für Kategorien wie „Exposed“, „Hidden Cam“ und „Public“ – genau die Kategorien, in denen Missbrauch geteilt wird.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen könnten, wenn sie im DSA angenommen werden, den Betroffenen helfen, die Löschung nicht einvernehmlich geteilter Bilder zu beantragen. Aber sie können auch das Teilen rechtswidriger Inhalte von vornherein verhindern und verlangen, dass die Moderator*innen von Pornoplattformen darin geschult werden, Missbrauch zu erkennen.

Wie geht es weiter?

Die Stellungnahme der FEMM zum DSA wird an die federführende Berichterstatterin Christel Schaldemose (Dänemark, S&D) und den federführenden Ausschuss für den Binnenmarkt, der sich mit der Gesetzgebung befasst, weitergeleitet. Hier wird voraussichtlich Ende November über das Dossier abgestimmt.

Der gleiche Änderungsantrag (Nr. 1521) wurde bereits im Binnenmarktausschuss von der Schattenberichterstatterin Alexandra Geese (Deutschland, Grüne/EFA) vorgeschlagen. HateAid fordert die Gesetzgeber*innen des Parlaments dringend auf, diesen einmaligen Impuls zu nutzen und wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung von bildbasiertem Online-Missbrauch zu verabschieden.

Mit der starken Unterstützung des FEMM-Ausschusses sollte es jetzt noch wichtiger sein, sich auf die Seite der Betroffenen von Rachepornos und anderen Formen des bildbasierten Online-Missbrauchs zu stellen, wenn es um die Position des Europäischen Parlaments zum DSA geht.

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