fbpx

Bundestagswahl: Behalte im Social-Media-Wahlkampf den Durchblick

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Soziale Plattformen in die Pflicht nehmen und für deine Rechte einstehen sind genau dein Ding? Dann abonniere unseren Newsletter und verpasse keine Gelegenheit!

Wahlmanipulation und Intransparenz – was ist das Problem?

Dürfen Parteien oder ihre Fans falsche Informationen über die Konkurrenz verbreiten? Nein. Steht das sogar so in den plattformeigenen Richtlinien von Facebook, Twitter & Co.? Ja. Trotzdem findet sich in den sozialen Netzwerken sehr viel sogenannte Desinformation. Lügen über Politiker*innen, Falschzitate, Verschwörungsmythen … Das meiste bleibt stehen und kann sich ungehindert verbreiten. Selbst gemeldete Inhalte werden oft nicht gelöscht, wie wir in einer Untersuchung mit Reset herausfanden.

Im Gegenteil: Die Algorithmen von Facebook verhelfen polarisierenden, hetzerischen Inhalten zu einer weitaus größeren Reichweite als ausgewogeneren, sachlicheren. Da sich so laut der NGO Hope not Hate auf den Seiten der AfD fünf mal so viele Interaktionen finden lassen als auf denen anderer Parteien, werden sie mit mehr Sichtbarkeit belohnt. Ein chancengleicher digitaler Wahlkampf ist so auf Social Media unmöglich. Weil das bekannt ist, können Parteien diese Mechanismen gezielt ausnutzen und uns alle manipulieren. Wir sehen ungeprüfte Inhalte, reagieren, sehen deswegen noch mehr ähnliche Inhalte und werden in eine intransparente Meinungsbubble gezogen.

Harte Fakten: Unsere Recherchen zum Wahlkampf auf Social Media

Politiker*innen werden besonders im aktuellen Wahlkampf zur Zielscheibe von brutalen Angriffen im Netz. Woher die Gewalt kommt, ob sie organisiert oder spontan passiert und wer wie viel Gewalt erfährt, ist dabei nur selten transparent. Wir haben dazu im Vorfeld der Bundestagswahlen eine Reihe von Datenrecherchen zu Spitzenpolitiker*innen sowie Kommunal- und Landespolitiker*innen durchgeführt. Die Ergebnisse veröffentlichen wir bis zur Wahl regelmäßig. Informationen zu unserer Methodik findet ihr hier.

Aktuelle Informationen: Medien, Wissenschaft und NGOs decken auf

Wer kaum glauben kann, dass wir vor der Wahl tatsächlich beeinflusst werden und dass aus verschiedenen Richtungen versucht wird, den Wahlkampf zu manipulieren, findet zahlreiche Belege. Wir sammeln hier für dich alle aktuellen Entwicklungen und Informationen.

Doku: Hacking und Desinformation als Gefahr für die Bundestagswahl?

Podcast: „Desinformationen haben Mainstream erreicht“

Doku: Die geheimen Meinungsmacher – Wie wir im Wahlkampf manipuliert werden

Doku: Die Story im Ersten: Wahlkampf undercover

Faktencheck: Wöchentlicher Rückblick der Bundeszentrale für politische Bildung

Studie: Misinformation on Facebook got six times more clicks than factual news during the 2020 election, study says (EN)

Nachrichten: Intransparente Algorithmen. Facebook blockiert unabhängige Analyse durch AlgorithmWatch

Nachrichten: Facebook shuts out NYU academics’ research on political ads (EN)

Rückblick: Wie schon früh versucht wurde, die Bundestagswahl zu beschädigen

Analyse: Zahlen zur Wahl

Analyse: Das Social Media Dashboard zur Bundestagswahl 2021

Analyse: Russische Trolle suggerieren Putin-Begeisterung in westlichen Medien

Analyse: TikTok scheitert beim Eindämmen von Fehlinformationen zur Bundestagswahl

Report: Digitale Gewalt und Desinformation gegen Spitzenkandidat:innen vor der Bundestagswahl 2021

Analyse: Wie österreichische Medien in den deutschen Wahlkampf eingreifen

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Desinformation & Hatespeech: Das kannst du tun

Kenne die Strategien. Mach dir die Situation bewusst. Hinterfrage. Melde. Wenn du über die manipulativen Wahlkampfmethoden Bescheid weißt und dir klar ist, dass – trotz aller vermeintlich guten Vorsätze der sozialen Netzwerke – Posts, Tweets und Kommentare nicht geprüft werden und Lügen und Verschwörungen möglich sind, kannst du handeln: Überprüfe Fakten. Melde Falschinformationen, Volksverhetzung und Beleidigungen. Durchstich deine Bubble und suche nach Informationen aus anderen Quellen. Widersprich Hetzenden. Informiere andere über die Gefahr von Wahlmanipulation auf Social Media. Gemeinsam machen wir den Online-Wahlkampf fairer!

Unfaire Mittel vor der Bundestagswahl: Kenne sie

Hier findest du alle wichtigen Infos, zu den häufigsten Fällen rechtswidriger Inhalte. Nur, wenn du sie erkennst, kannst du sie melden:

Meinungsfreiheit im Wahlkampf: Gibt es sie?

Manchmal bist du dir vielleicht nicht sicher, ob ein Inhalt rechtswidrig ist, gegen die Gemeinschaftsstandards der Plattform verstößt oder einfach eine Meinungsäußerung ist. Denn man darf ja wohl noch die Meinung sagen!! Ja, darf man. Darfst du, dürfen wir alle. Den Stand der Meinungsfreiheit in Deutschland liest du hier. Doch die Meinungsfreiheit hat Grenzen. Welche das sind, erfährst du hier.

Dein Werkzeug gegen Desinformation zur Bundestagswahl

Es gibt verschiedene Seiten, auf denen du Fakten checken und Inhalte prüfen kannst. Hier sind ein paar:

So meldest du rechtswidrige Inhalte im Wahlkampf

Das Wichtigste, um gegen strafrechtlich relevante Inhalte vorzugehen, sind die Beweise. Online sicherst du Beweise mit einem rechtssicheren Screenshot. Wie das geht, liest du hier.

Wenn du Inhalte direkt an HateAid melden möchtest, hast du folgende Möglichkeiten:

Wenn du Inhalte (zusätzlich) direkt auf den Plattformen melden möchtest, dann findest du die Möglichkeiten hier:

Manche Inhalte verstoßen, selbst wenn sie nicht strafbar sind, gegen Community Standards. Welche das sind und wie du entsprechende Kommentare & Co. meldest, findest du hier:

Deine Unterstützung für den Schutz unserer Demokratie

Auch abseits der Bundestagswahl gefährden digitale Gewalt und Desinformation unsere Demokratie. Menschen, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen, werden bedroht und Meinungen manipuliert. Unterstütze uns mit einer Spende bei unserem Einsatz für ein sicheres Internet für alle. Vielen Dank!

Bleib engagiert und auf dem Laufenden mit dem HateAid Newsletter!

Du erhältst viermal jährlich alle wichtigen Neuigkeiten rund um unsere Arbeit und wie du die Online-Welt ein kleines Stückchen besser machen kannst.

Ich willige ein, dass HateAid mir regelmäßig Informationen zur Organisation und zu digitaler Gewalt per E-Mail gemäß der Datenschutzerklärung zuschickt. Ein Widerruf ist jederzeit möglich an kontakt@hateaid.org.
Wir verschicken unsere Newsletter über MailChimp. Mehr erfährst du in unseren Hinweisen zum Datenschutz.
Wir verwenden deine E-Mail-Adresse ausschließlich für den Versand unseres Newsletters.

Hoch